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Ein zunehmender Anteil der biomechanischen Gutachten beschäftigt sich mit Verletzungen der Halswirbelsäule. Der Mediziner ist nur selten in
der Lage, ein HWS-Trauma objektiv nachzuweisen, da die Diagnose bei leichten HWS-Verletzungen nur von den subjektiv empfundenen Beschwerden des Patienten bestimmt ist.
Informationen zum konkreten Unfallgeschehen liegen dem Mediziner in der Regel nicht vor. Neuere Untersuchungen zeigen, daß bei fast jeder (93,5
%) Pkw/Pkw-Heck- kollision mit Personenschaden eine HWS-Verletzung auftritt bzw. angegeben wird.
Aufgrund dieser epidemiologischen Entwicklung der HWS-Verletzungen (in Deutsch- land jährlich ca. 400.000 bis 500.000 Verletzungen) stellt sich
die Frage nach einer interdisziplinären Beurteilung der Verletzungswahrscheinlichkeit aufgrund des beschriebenen Unfalls.
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